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Ausbildung: Arbeitsamt bietet Auszubildenden und Ausbildungssuchenden Unterstützung

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Ausbildung: Arbeitsamt bietet Auszubildenden und Ausbildungssuchenden Unterstützung

Nach dem Schulabschluss steht einem Einstieg in den Beruf nichts im Wege. Bereits im letzten Schuljahr ist es für Schülerinnen und Schüler an der Zeit, sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Diejenigen, die einen Beruf ergreifen wollen, müssen sich um einen Ausbildungsplatz bemühen und Bewerbungen schreiben.

Neben den Lehrkräften und Eltern kann auch das Arbeitsamt dabei behilflich sein und die Ausbildungssuche unterstützen.

Darum geht es im Rahmen einer Berufsausbildung

Eine Berufsausbildung dient im Gegensatz zu anderen Bildungsangeboten nicht vornehmlich der persönlichen Entwicklung oder Allgemeinbildung der Teilnehmenden. Stattdessen sollen die Auszubildenden die Kenntnisse und Fähigkeiten erlangen, die sie zur Ausübung des jeweiligen Berufs befähigen. Es geht somit darum, Fachkräfte auszubilden, die den Ansprüchen des Arbeitsmarkts gerecht werden.

Die Berufsausbildung folgt typischerweise auf den Schulabschluss und führt die Auszubildenden an den betreffenden Beruf heran. Am Ende der Ausbildung legen sie eine Prüfung ab und stellen so ihre fachliche Kompetenz unter Beweis.

So sind sie für den beruflichen Alltag gerüstet und können ihren Berufsweg beginnen. Im Laufe der Zeit sammeln sie wichtige Erfahrungen und können sich kontinuierlich weiterbilden, sodass einem Aufstieg auf der Karriereleiter nichts im Wege steht.

So unterstützt das Arbeitsamt Ausbildungssuchende

Grundsätzlich sollten angehende Schulabgänger/innen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz Eigeninitiative zeigen und möglichst selbständig agieren. Dennoch kann es nicht schaden, beispielsweise die Hilfe des Arbeitsamtes in Anspruch zu nehmen.

Vor allem diejenigen, die Schwierigkeiten haben, eine Ausbildungsstelle zu finden, tun gut daran, sich an die Agentur für Arbeit zu wenden. Diese bietet umfassende Unterstützung in den folgenden Formen an:

  • Berufsinformationszentrum
  • Ausbildungsberatung
  • Bewerbungstraining
  • Vermittlung von Ausbildungsplätzen
  • Zugang zur Jobbörse

Diese finanziellen Hilfen bietet das Arbeitsamt Auszubildenden

Auszubildende erhalten im Rahmen einer dualen Berufsausbildung zwar eine Vergütung, doch diese ist gering. Davon sollte man sich allerdings nicht abhalten lassen, denn später macht sich eine abgeschlossene Ausbildung bezahlt. Das weiß auch das Arbeitsamt und bietet Auszubildenden gegebenenfalls finanzielle Unterstützung.

Hier ist vor allem die Berufsausbildungsbeihilfe, kurz BAB, zu nennen, die als monatlicher Zuschuss konzipiert ist. Eine Berufsausbildungsbeihilfe kann für die Teilnahme an einer der folgenden Maßnahmen gewährt werden, sofern auch die sonstigen Voraussetzungen erfüllt werden:

  • berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme
  • betriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf
  • außerbetriebliche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf

Im Zweifelsfall sollten Interessierte bei der Agentur für Arbeit vorstellig werden und sich dahingehend beraten lassen.


Was verdient man während der Ausbildung?

Das Gehalt während der Ausbildung variiert je nach Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und Tarifvertrag. Generell erhalten Auszubildende eine Vergütung, die meist monatlich ausgezahlt wird. Die Höhe des Gehalts steigt in der Regel mit jedem Ausbildungsjahr. Dabei orientieren sich die Vergütungen an branchenüblichen Standards und können je nach Branche und Region unterschiedlich ausfallen. Es ist empfehlenswert, sich über den Tarifvertrag oder die Vergütungssätze in der jeweiligen Branche zu informieren.

Welche finanzielle Unterstützung können Auszubildende erhalten?

Auszubildende können verschiedene finanzielle Unterstützungen in Anspruch nehmen. Dazu gehört die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB), die als monatlicher Zuschuss gewährt wird, um Auszubildende in ihrer finanziellen Situation zu entlasten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Aufstiegs-BAföG zu beantragen, das speziell für Auszubildende in Aufstiegsfortbildungen gedacht ist. Außerdem können Auszubildende unter bestimmten Voraussetzungen Wohngeld oder Unterhaltszahlungen erhalten. Um genauere Informationen zu erhalten und die individuellen Voraussetzungen zu klären, empfiehlt es sich, Kontakt mit der Agentur für Arbeit oder anderen relevanten Institutionen aufzunehmen.

Wie kann das Arbeitsamt bei der Ausbildungssuche helfen?

Das Arbeitsamt kann bei der Ausbildungssuche helfen, indem es Berufsberatung anbietet, um passende Ausbildungsberufe basierend auf individuellen Stärken und Interessen zu identifizieren. Daneben informiert es über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten, gibt Bewerbungstipps und stellt im Berufsinformationszentrum Informationsmaterialien sowie Computerterminals zur Verfügung. Das Arbeitsamt vermittelt aktiv Ausbildungsplätze und bietet eine Jobbörse mit veröffentlichten Ausbildungsstellen.


Checkliste: So findet man die richtige Ausbildung

Junge Menschen, die nach der Schule einen Beruf erlernen möchten, sollten wissen, welchen Beruf sie ergreifen möchten. Schulabgänger/innen haben vielfach die Qual der Wahl und sind überfordert, schließlich müssen sie die Weichen für ihre gesamte Zukunft stellen. Es stellt sich somit die Frage, wie man die richtige Ausbildung findet.

Das Arbeitsamt ist dabei gerne behilflich und bietet eine umfassende Beratungskompetenz. Zudem sollten Ausbildungssuchende die folgende Checkliste nutzen, um Schritt für Schritt einer Entscheidung näher zu kommen:

  • eigene Stärken ergründen
  • Berufsfelder erkunden
  • Informationen zum Wunschberuf sammeln
  • passende Ausbildungsstellen suchen
  • Bewerbungen schreiben und versenden

Welche Berufsausbildungen gibt es?

Es gibt eine breite Palette von Berufsausbildungen in verschiedenen Branchen und Bereichen. Dazu gehören handwerkliche, technische, kaufmännische, Gesundheits- und Pflegeberufe, IT- und Medienberufe, sowie soziale und industrielle Berufe. Die Auswahl der Berufsausbildungen hängt von den individuellen Interessen, Fähigkeiten und Karrierezielen ab. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Ausbildung in einem Beruf zu absolvieren, der den persönlichen Interessen und Fähigkeiten entspricht. Eine gründliche Recherche und Beratung, beispielsweise durch das Arbeitsamt oder Berufsberater, kann bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz helfen.


Wie findet man einen Ausbildungsplatz?

Um einen Ausbildungsplatz zu finden, kann man zum Beispiel Online-Stellenbörsen und Ausbildungsportalen nutzen, auf denen Unternehmen ihre freien Ausbildungsstellen ausschreiben. Zudem können Schulabgänger Jobmessen und Ausbildungsmessen besuchen, um direkt mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.

Eine weitere Möglichkeit ist die Kontaktaufnahme mit Unternehmen direkt, indem man sich initiativ bewirbt oder nach offenen Ausbildungsstellen fragt. Darüber hinaus bieten das Arbeitsamt, Berufsberatungen und Schulen Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und helfen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen.


5 Tipps für Auszubildende

Wer einen Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf ergattern konnte, kann sich glücklich schätzen. Die Berufswahl sowie der Bewerbungsprozess sind ohne Frage große Herausforderungen, aber man muss auch noch die Ausbildung meistern.

Dazu gibt es nachfolgend fünf kurze Tipps:

  • Etablieren Sie von Anfang an eine Lernroutine!
  • Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Ausbilder oder an Ihren Berufsschullehrer!
  • Tauschen Sie sich mit anderen Auszubildenden aus und bilden Sie gegebenenfalls Lerngruppen!
  • Stellen Sie stets Bezüge zwischen Theorie und Praxis her!
  • Nehmen Sie bei Bedarf Nachhilfe!
Autor

Redaktion Thomas W.